Nichtwohngebäude-Studie

Zuverlässige Informationen über die Nichtwohngebäude in Deutschland.
Danke für Ihre Unterstützung!

Machen Sie mit bei der ersten deutschlandweiten
Nichtwohngebäude-Studie


Nichtwohngebäude standen in der Wahrnehmung durch Politik und Öffentlichkeit lange im Abseits. Das anspruchsvolle Ziel der Bundesregierung eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestandes bis 2050 erfordert aber zuverlässige Informationen über die Nichtwohngebäude in Deutschland. Dieses Projekt ist deshalb ein wichtiger Meilenstein, um fundierte Erkenntnisse über diesen Bereich des Gebäudebestandes zu gewinnen. Damit wird ein entscheidender Beitrag für die Strategie „klimafreundliches Bauen und Wohnen“ im Rahmen des Klimaschutzplans 2050 geleistet.

Bei dieser Studie handelt es sich um ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertes Projekt, bei dem deutschlandweit in 10.000 zufällig ausgewählten Nichtwohngebäuden vor allem Strukturmerkmale und energetisch relevante Gebäudedaten erhoben werden. Als ein Bestandteil des Gesamtprojekts erhebt IFAK diese Daten mittels Interviews in der sogenannten „Breitenerhebung“. Nähere Informationen zum gesamten Projekt können Sie unter www.datanwg.de nachlesen.

Viele Institutionen und Organisationen unterstützen das Projekt, wie z.B. die KfW, der Deutsche Städtetag, der Zentrale Immobilienausschuss ZIA und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag.

Häufig gestellte Fragen

Das Gebäude wurde nicht willkürlich ausgewählt, sondern im Rahmen einer sehr komplexen und zufälligen Stichprobenziehung unter Rückgriff auf eine Datenbank amtlicher Hausumringe ermittelt.

Für die Ziehung der deutschlandweiten Stichprobe wurden 500 Erhebungsbezirke mit mindestens 200 Gebäuden automatisiert gebildet. Ob ein Gebäude-Hausumring tatsächlich ein Nichtwohngebäude ist, wurde anschließend im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung entschieden, die an 100.000 Orten von Hausumringen in den vergangenen Wochen durchgeführt wurde.

Bei dieser Vor-Ort-Begehung wurden von den im gesamten Bundesgebiet verteilten Gebäuden gleichzeitig wenige grundlegende Strukturdaten und Hinweise auf geeignete Auskunftspersonen erhoben.

Die Erfassung der Objekte erfolgte vom öffentlichen Straßenraum aus ohne Betreten von Gebäuden oder Firmenarealen. Obwohl das Gebäude nur von außen betrachtet und fotografiert wurde, ermöglichte die spezielle Qualifikation des Erhebungsteams (Studentinnen und Studenten bzw. Absolventinnen und Absolventen von Architekturstudiengängen mehrerer Universitäten und Hochschulen) in den meisten Fällen eine fundierte Erfassung grundlegender Gebäudemerkmale wie z.B. Gebäudealter, -zustand und -höhe. Darüber hinaus nahmen die Erhebungspersonen die auf Firmen- oder Klingelschildern angegebenen Gebäudenutzer auf.

Der Fragebogen gliedert sich in folgende 6 Teile:

1. Basisinformationen

2. Fassade und Fenster

3. Dach und Keller

4. Heizung und Solarthermie

5. Lüftung, Kühlung und Kälteerzeugung

6. Beleuchtung

Sie können eine zügige Abfolge der Befragung in zweifacher Hinsicht unterstützen:

  • Erstens sollten die Fragen durch jeweils sachkundige Personen beantwortet werden. In größeren Einheiten mit entsprechenden Verantwortlichkeiten könnte z.B. der Geschäftsführer bzw. Eigentümer die Basisfragen beantworten, während die weiteren Fragebogenteile durch einen oder mehrere spezialisierte (technische) Angestellte bearbeitet werden. Der Fragebogen kann aber auch nur von einer Person beantwortet werden, da die Fragen für ein breites Verständnis formuliert wurden. Man muss kein „Techniker“ sein, um den Fragebogen auszufüllen. Schließlich unterstützt IFAK bei Problemen.
  • Zweitens sollten Sie wichtige Daten aus der Bau- und Modernisierungsgeschichte präsent haben. Je genauer sie vorliegen, desto besser für eine zügige Befragung und die Datenauswertung. Die o.a. Fragebogeninhalte geben einen Überblick zu den Schwerpunkten der Untersuchung.
Die Befragung kann auf zweierlei Weise stattfinden:

  • Telefonisch: Das Interview kann sofort oder auf Wunsch mit einer Terminvereinbarung durchgeführt werden.
  • Online: Per Mail wird der Einladungs-Link für die Online-Befragung versendet.

Bei beiden Methoden kann das Interview jederzeit unterbrochen und später weitergeführt werden. So können unterschiedliche Personen einer Firma unterschiedliche Fragebogenteile ausfüllen. Bitte teilen Sie uns Ihren Methoden- und Terminwunsch mit – wir halten uns daran!

Wir arbeiten nach den Richtlinien und Qualitätsstandards der Marktforschung, wie z.B. die DIN 20252. Das IFAK Institut ist langjähriges Mitglied im Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. (ADM) und im Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. (BVM). Die IFAK Geschäftsführung ist persönliches Mitglied bei ESOMAR. Wir halten die „Standards zur Qualitätssicherung in der Markt- und Sozialforschung“, hrsg. von BVM, ADM und ASI, ein.

IFAK arbeitetet streng nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und allen anderen datenschutzrechtlichen Bestimmungen bzw. Berufsstandesregeln. Gemäß § 5 BDSG wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Datenschutz verpflichtet. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wurde aktenkundig durch den betrieblichen Datenschutzbeauftragten belehrt, dass die personenbezogenen Daten vertraulich behandelt und nur im Rahmen der Aufgabenstellung verarbeitet und genutzt werden sowie die unbefugte Weitergabe unzulässig und strafbar ist.

Auf Basis der „ADM-Richtlinie zum Umgang mit Adressen in der Markt- und Sozialforschung“ werden die Adressangaben besonders behandelt.

  • Nach Eingang der Stichprobenunterlagen wird die Datei in einem speziellem Verzeichnis gespeichert, auf das nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ausdrücklicher Befugnis Zugriff haben. Außerhalb dieses Verzeichnisses werden keine Kopien angelegt. Nach Projektabschluss werden die Daten gelöscht.
  • Adressen, bei denen kein Interview zustande gekommen ist, werden in regelmäßigen Abständen aus der Datenbank gelöscht. Die erhobenen und gespeicherten Daten sind gegen Angriffe, Entwendung und Zerstörung wie auch gegen einen zeitweiligen möglichen Ausfall der EDV-Anlagen optimal abgesichert.

Weitere Informationen zum Download

hp-patient

Hier finden Sie alle Informationen kompakt in einem Link zum Download.

Für Ihre Fragen

Sie erreichen unser Team entweder telefonisch unter der kostenfreien Hotline 0800 136 6 136 (Montag bis Donnerstag zwischen 9:00 und 17:30 Uhr, freitags zwischen 9:00 und 16:30 Uhr) oder per Mail unter nwg-support(at)ifak.com.


Heiko Partschefeld
Head of
Mobility & Infrastructure

heiko.partschefeld(at)ifak.com


Sabrina Picone
Consultant
Mobility & Infrastructure

sabrina.picone(at)ifak.com