Sozialpsychologische Einflussfaktoren der Verkehrsmittelwahl in Wiesbaden – IFAK erhebt Studie für Hochschule RheinMain

K. H.Mobility & Infrastructure

Wie sollen die aktuellen und zukünftigen Mobilitätsangebote in der hessischen Landeshauptstadt aussehen? Welche Einstellungen haben die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener dazu?
„Obwohl derzeit die Einführung vieler neuer Verkehrsangebote in Wiesbaden diskutiert wird, gibt es bisher keine Erkenntnisse über die Wahrnehmung derartiger Angebote durch die Stadtbevölkerung. Die Schließung dieser Wissenslücke ist sehr relevant, denn das individuelle Mobilitätsverhalten ist besonders bei der Verkehrsmittelwahl stark durch habitualisierte Muster geprägt“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Matthias Kowald vom Studiengang Mobilitätsmanagement.

Die richtige Kommunikation mit den Verkehrsteilnehmern macht den Unterschied
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die alleinige Einführung neuer Verkehrsangebote reicht, laut Prof. Dr. Kowald, in der Regel nicht ausreicht, um diese Handlungsroutinen zu durchbrechen. Zahlreiche Studien belegen vielmehr, dass die verkehrsverlagernde Wirkung neuer Verkehrsangebote durch eine zielgruppenspezifische Förderung und Bewerbung erheblich gesteigert werden könnte: „Es geht um die richtige Kommunikation“, so Prof. Dr. Matthias Kowald weiter.

IFAK startet telefonische Befragung
Die Befragung wird vom Marktforschungsinstitut IFAK aus Taunusstein durchgeführt. 300 zufällig ausgewählte, erwachsene Personen der Wiesbadener Bevölkerung werden in den kommenden Tagen telefonisch für das Forschungsprojekt befragt. Gefördert wird die Untersuchung durch die Interne Forschungsförderung der Hochschule RheinMain sowie durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), die ESWE Verkehrsgesellschaft, die Hessische Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (IVM) sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden.

Weitere Informationen zur Studie auch unter
Hessen Tageblatt
Wiesbaden lebt

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