{{brizy_dc_image_alt entityId=

ITB 26 – ein Resumee

In der vergangenen Woche waren Sara Hövel, Charlotta Knigge und Alexander Schmidt aus unserem Bereich Tourismus- und Mobilitätsforschung auf der ITB in Berlin zu Gast. Bei bestem Frühlingswetter bot die weltweit führende Reisemesse erneut die ideale Plattform, um sich über aktuelle Branchentrends zu informieren und sich auszutauschen. Ein Rückblick auf die ITB 2026.

 

Zwischen den zahlreichen Ausstellungshallen haben wir – ganz im Sinne der Mobilitätsforschung – viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Der Einsatz hat sich gelohnt: Überall gab es spannende Eindrücke aus der internationalen Tourismuswelt. Mehr als 5.000 Aussteller aus über 160 Ländern präsentierten die Vielfalt der Branche – von Flughäfen und Airlines über Hotels, Reiseveranstalter und Destinationen bis hin zu Forschungseinrichtungen und Technologieanbietern. Diese Bandbreite zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie dynamisch und lebendig die Reise- und Tourismuswirtschaft ist. Trotz globaler Herausforderungen wurde deutlich, dass der Tourismus weiterhin ein wichtiger Motor für interkulturellen Austausch, Stabilität und Wachstum bleibt.

 

Ein Schwerpunkt des diesjährigen ITB Kongresses war erneut der Wandel durch Künstliche Intelligenz. Die Diskussionen machten klar, dass - wie auch in unserem Alltag - KI längst über die experimentelle Phase hinausgewachsen ist und die Branche spürbar prägt und verändert. Ob personalisierte Reiseerlebnisse, intelligente Buchungssysteme oder datenbasierte Lösungen für Herausforderungen wie Overtourism – KI beschleunigt Prozesse, macht Kundeninteraktionen effizienter und unterstützt ein nachhaltigeres Destinationsmanagement.
Aus Perspektive der Anbieter rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wie gelingt es ihnen, in einer von KI-basierten Reiseempfehlungen geprägten Welt ihre Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern? Für uns eröffnet das neue Aufgabenfelder: Wie werden ChatGPT & Co. für die Reiseplanung genutzt? Welche Daten, Touchpoints und Nutzungsmodelle fließen in diese Systeme ein? Und wie können Anbieter ihre Datenstrategien entsprechend optimieren, um Marken auch in einer „Recommendation First“-Welt relevant zu halten?
Uns rauchen noch die Köpfe – aber wir freuen uns darauf, den Austausch weiterzuführen!