Interviews zur Nichtwohngebäude-Studie gestartet

K. H.Mobility & Infrastructure

IFAK startet heute mit der Datenerhebung zur breit angelegten Studie zu Nichtwohngebäuden in Deutschland. Die Studie ist in zwei Teile aufgeteilt.

  1. Etwa 500 Eigentümer öffentlicher oder privater Nichtwohngebäude werden in  halbstündigen Interviews befragt und geben Auskunft z.B. zu Baualter, Nutzflächen, Nutzungstyp und Energieeffizienz der Gebäudetechnik.
  2. Danach werden bundesweit bis zu 10.000 Eigentümer telefonisch oder online befragt.

Im Gegensatz zu Wohngebäuden sind Nichtwohngebäude kaum erfasst und es liegen keine Daten zu Struktur und energetischem Zustand vor. Um diese Lücken in der Gebäudestatistik zu schließen, wurde die Studie gestartet. Sie ist Teil des Projekts Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude (EnOB:dataNWG). In dem Forschungsprojekt werden klassische Methoden der Stichprobenerhebung mit den neuen Möglichkeiten der Geoinformatik auf Basis georeferenzierter Hausumringe kombiniert. Durch diesen neuen Ansatz soll der Sektor der Nichtwohngebäude mit vertretbarem Aufwand statistisch belastbar erfasst werden.

Insgesamt sollen bundesweit bis zu 10.000 Interviews per Telefon oder Online-Fragebogen geführt werden. „Wir hoffen sehr, dass sich genügend Gebäudeeigentümer an der Studie beteiligen“, appelliert Projektleiter Michael Hörner vom Darmstädter Institut Wohnen und Umwelt (IWU). „Schließlich kommen die Ergebnisse der Studie allen zugute, weil das Projekt öffentlich gefördert wird“, ergänzt Hörner.

Mehr Informationen finden Sie auch auf der Seite von „Energie.Wende.Bauen“ und auf unserer IFAK Website.

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