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„Die junge Ärzt*innen-Generation:

Realität statt Mythos“

Die nächste Generation junger Ärztinnen und Ärzte steht in den Startlöchern – hochqualifiziert, wertebewusst, technologieaffin. Und trotzdem wird über sie kaum gesprochen, ohne dass alte Vorurteile mitschwingen: „Zu wenig belastbar.“ „Wollen nur Teilzeit.“ „Priorisieren Work-Life-Balance statt Patienten.“

Zeit, damit aufzuräumen.

Denn feststeht: Der Generationenwechsel in der Ärzteschaft wird die Versorgung in Deutschland stärker verändern als jeder Strukturreformvorschlag der letzten Jahrzehnte.

Doch was bedeutet das für Praxen, Kliniken, Patient*innen – und unser ganzes Gesundheitssystem?

Welche Sorgen kursieren? Welche Befürchtungen sind real, welche schlicht Mythen? Und wo liegen die Chancen dieses Wechsels?
Hiermit möchte ich eine Beitragsserie starten, die Daten, Fakten und Realitäten der jungen Ärzte-Generation sichtbar macht – jenseits von Stammtisch-Thesen und Klinikflur-Gerüchten. Provokant, ehrlich und „evidenzbasiert“.
Wer verstehen will, wie die medizinische Versorgung von morgen aussieht und vor allem, wie man die Zielgruppe der Ärzt*innen auch in Zukunft noch erreichen kann, sollte ab jetzt hinschauen und mitdiskutieren.

12 Februar 2026

Abtritt der „Boomer-Ärzt*innen“ und kulturelle Unterschiede zwischen den Generationen

Mich treibt seit geraumer Zeit die Frage um, wohin sich das Medizinische Versorgungssystem in Deutschland bewegt. Mit welchen Veränderungen werde ich persönlich konfrontiert sein, wenn ich (Gen X) dieses System zunehmend brauchen werde? Wie „ticken“ die Ärzt*innen, die mich dann behandeln werden? Muss ich mir Sorgen machen?

Wir werden in den nächsten 10 Jahren einen dramatischen Generationswechsel mit stagnierendem Nachwuchs erleben:
Wir werden in den nächsten 10 Jahren einen dramatischen Generationswechsel mit stagnierendem Nachwuchs erleben:
  • Jede zweite niedergelassene Ärztin bzw. Arzt ist 50 Jahre oder älter. In der hausärztlichen Versorgung sieht es noch dramatischer aus: Rund 40% der Ärzt*innen sind über 60 Jahre, knapp 20% sogar älter als 65 Jahre (Quelle BÄK, KBV)

  • 50% der Praxisinhaber planen laut Umfragen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI), innerhalb weniger Jahre aus Altersgründen aufzuhören

Sehr viele Ärzt*innen des „alten Schlages“ (hauptsächlich Boomer; einige Gen X) werden also sehr bald die Bühne verlassen und Raum für die nächsten beiden Generationen Y, Z machen.

Und wie „ticken“ die Boomer‑Ärzt*innen, die bald abtreten?
Die Boomer‑Ärzt*innen erlebten beim Berufseinstieg starken Konkurrenzdruck und ein Überangebot an Ärzt*innen und mussten nicht selten auf einer halben Stelle voll arbeiten. Dieses Umfeld samt kulturellem Boomer-Mindset förderte hohe Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Pflichtgefühl, was zusätzlich genährt wurde durch hohes gesellschaftliches Ansehen des Arztberufes („Gott in Weiß“) und durch viele damit verbundene Statussymbole und gesellschaftliche Privilegien.

Professionell sind sie geprägt durch:

  • Beständigkeit, Verantwortungsbewusstsein
  • enge Bindung an klassische Versorgungsmodelle (Einzelpraxis, langjährige Patientenbeziehungen)
  • Gewöhnt an hohe Belastbarkeit und lange Arbeitszeiten
  • Klare Hierarchien, stark präsenzorientiertes Arbeiten
  • Direkte Interaktion
  • Papierstrukturen
  • Work-Life-Balance als Begriff unbekannt; "leben, um zu arbeiten"
Bald verabschieden sich die Hälfte der derzeit tätigen Ärzt*innen und mit ihnen geht der „Boomer-Geist“.

Die Nachfolger*innen sind selbstbewusst und technikaffin, möchten aber auch weniger arbeiten, um eine bessere Balance im Leben zu finden; Familie, Jobsicherheit und finanzielle Sicherheit stehen ganz oben auf ihrer Werteskala – was letztlich inkompatibel mit einer risikoreichen Niederlassung ist. Dies wiederum wird bedeuten, dass die ambulante Versorgungslücke noch größer wird...

ABER – und das sei an dieser Stelle betont: Das Mindset der jungen Generation ist absolut legitim!!! Ich möchte verstehen, was wir verlieren werden, aber was wir auch gewinnen werden durch den Generationswechsel!
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19 Februar 2026

Ärzt*innen der Generation Y und Z -

selbstbewusst und selbstbestimmt

Letzte Woche ging es hier um den nahenden Abtritt der „Boomer-Ärzt*innen“ und kulturelle Unterschiede zwischen den Generationen innerhalb der Ärzteschaft. Was bedeutet das für den realen Arbeitsmarkt der Ärzt*innen?
Die jungen Ärzt*innen der Generation Y und Z sind selbstbewusst und möchten flexibel und selbstbestimmt ihr Leben gestalten.
Sie sind stark sicherheitsorientiert (auf einer 10-er Skala von Risiko bis Sicherheit findet man sie eher im oberen Drittel).
Die Werte Familie (78% Zustimmung) und finanzielle Absicherung (75% Zustimmung) sind sehr zentral. [Quelle: MMV; Vortrag Dr. P. Müller Pharma-Fachtagung BVM 2025]

Im Rahmen ihrer Vorstellungen von Work-Life-Balance gelten folgende Prioritäten:

  • Flexible Arbeitszeiten, Teilzeit, Job-Sharing.
  • Starker Wunsch nach familienfreundlichen Strukturen und weniger Überstunden
  • Planbarkeit von Arbeit und Freizeit
  • 47 % aller Ärztinnen und Psychotherapeutinnen in der vertragsärztlichen Versorgung arbeiteten 2024 in kooperativen Strukturen, also insbesondere Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) oder MVZ.
  • Von 2019 bis 2024 ist die Zahl der MVZ von 3.539 auf 5.085 gestiegen (+44% in 5 Jahren)
  • Die Anzahl der in Teilzeit angestellten Ärzt*innen hat sich seit 2013 mehr als verdoppelt [Quelle KBV]
MVZ und größere Gemeinschaftspraxen bieten genau jene Strukturen, die jungen Ärzt*innen Teamarbeit, geregelte Arbeitszeiten und weniger unternehmerisches Risiko ermöglichen.
Laut apoBank-Studie [mit n=700 Ärzt*innen] stieg der Anteil der in Teilzeit angestellten Hausärzt*innen 2025 auf 43% (2021: noch 36%). Bei den Fachärzt*innen sind knapp 49% teilzeitbeschäftigt: 5% mehr als vor vier Jahren.
Selbst in der traditionell männlich dominierten Chirurgie und der Orthopädie haben inzwischen 40% der Mediziner einen Teilzeitvertrag.
Auch Medizinstudierende geben in Umfragen an, dass sie später lieber angestellt als selbstständig und in Teilzeit arbeiten möchten. [G+G, AOK Forum 2023]
Und nun? Das bedeutet doch zunächst nur, dass die jungen Ärzt*innen „normal“ mit geregelter Arbeitszeit und vertretbaren Überstunden arbeiten möchten und sich die entsprechenden Jobs sucht. Und es sagt erstmal nichts über die Qualität ihrer Arbeit oder über ihr professionelles Engagement aus, das sie während der Arbeitszeit an den Tag legen.

Nun kommt allerdings die junge Ärzt*innengeneration in die Realität eines sowieso schon überlasteten und dringend reformbedürftigen Gesundheitssystems, in dem bereits jetzt Personalmangel und unzureichende Vorbereitung zu Erschöpfung und Überforderung führen.
Und so wird den Berufsanfänger*innen der Gen Y und Z nicht selten mangelndes Engagement vorgeworfen, wenn sie ihre Wünsche äußern.
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27 Februar 2026

Ärzt*innen -

schwieriger Alltag in der Facharztausbildung

Letzte Woche ging es um die Suche nach work-life-balance der jungen Ärzt*innengeneration und der realen Arbeitssituation.

Doch - Wie geht es jungen Ärzt*innen, die sich gerade in der Phase der Facharztausbildung befinden? Antworten liefert eine aktuelle Mitglieder*innenbefragung des Hartmannbundes mit n=491 Ärzt*innen in Weiterbildung *)

Die schockierende Antwort ist: Ihnen geht es schlecht, sehr schlecht:

1. Hohe Arbeitsbelastung, Personalmangel und Überstunden

41 % bewerten die Personalsituation in der Klinik als mangelhaft. Überstunden sind ein gravierendes Thema:
41 % sagen, dass eine korrekte Überstundendokumentation nicht möglich ist
70 % können gesetzliche Pausen nicht einhalten

Einige berichten davon, dass sie „ins kalte Wasser“ geworfen werden. Viele liefern den Eindruck eines unsicheren Systems: „Das System basiert auf Glück, dass nichts passiert.“

2. Psychischer Druck und mangelnde Wertschätzung

Viele berichten von Überforderung, massiver Dienstbelastung, fehlender Freizeit und teils absurden Kommentaren wie:

„Ein guter Arzt macht keine Überstunden.“

„Pünktliche Feierabende sind seltener als Einhörner.“

Überdies fehle es an Wertschätzung und Zeit für Weiterbildung (keine Zeit für Fragen, Erklärungen oder strukturierte Rotation).

3. Digitalisierung bedeutet offensichtlich noch KEINE Arbeitsentlastung:

70 % verzweifeln an Doppeldokumentationen
92 % klagen über technische Probleme im Arbeitsalltag, teils mehrmals täglich.
Gearbeitet wird vielerorts mit veralteten oder nicht vernetzten Systemen, es gibt kaum Tablets, wenig Homeoffice‑Optionen.


Es verwundert daher nicht, dass 36 % der jungen Ärzt*innen wegen unzufriedenstellender Arbeitsbedingungen schon einmal über einen Berufswechsel nachgedacht haben. Ein Drittel von ihnen verlässt tatsächlich innerhalb von 5 Jahren die Versorgung. [Quelle Medizin Management Verband; Vortrag Dr. Peter Müller auf der BVM-Pharma-Fachtagung 2025]

Trotz allem:


Und dies lässt aufhorchen:
Fast 90 % sehen großen Sinn in ihrer Tätigkeit!

Die intrinsische Motivation ist also hoch – die Rahmenbedingungen stehen jedoch im Widerspruch dazu und belasten die junge Ärzt*innengeneration.
Es bleibt zu hoffen, dass sie diesen Idealen treu bleiben und statt aufzugeben und in versorgungsfremde Bereiche abzuwandern eher für ein besseres Gesundheitssystem kämpfen.

Nächste Woche wird es weiter um das Spannungsfeld der Ärzte-Generationen bei der konkreten Arbeit gehen und darum, wie junge Ärzt*innen kämpfen...

Ich freue mich wie immer über Rückmeldungen jeglicher Art!
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*) Quelle:Ärztezeitung 17.08.2024; Christiane Badenberg: „Viele Überstunden und wenig Personal: Umfrage des Hartmannbundes“
Hinweis: Der Artikel ist die offizielle, zitierbare Quelle der Ergebnisse, da die Umfrage selbst nicht separat veröffentlicht wurde.

27 Februar 2026

Ärzt*innen -

vielfältige Generationenkonflikte

Im letzten Teil wurde deutlich, dass es den jungen Ärzten/innen nicht gut geht: Sie sind zwar hoch motiviert für den Arztberuf, aber ihr Alltag ist bereits geprägt von Konflikten und Überlastung. Wenn verschiedene Generationen zusammenarbeiten, treten aufgrund unterschiedlicher Erwartungen, Kommunikationsstile und technischer Fähigkeiten diverse Hindernisse auf.

Die wenigen Studien bzw. Reviews, die es dazu gibt, kommen allerdings zu ähnlichen Befunden:

Informations- und Transparenzbedarf:

Junge Ärzte/innen wünschen mehr direkte und digitale, umfassende und transparente Kommunikation (am besten echtzeitbezogene, kurze und knackige Messages) sowie Beteiligung an Entscheidungen. Ältere Ärzte/innen geben Informationen oft selektiv und zeitverzögert weiter.

Hierarchieverständnis:

Die junge Generation bevorzugt flachere Hierarchien, informelle Kommunikation und Austausch auf Augenhöhe; sie sind netzwerkorientiert (digital und real). Ältere Ärzte/innen sind stärker an traditionelle (top-down, autoritäre) Strukturen gewöhnt.

Feedback:

Jüngere Ärzte/innen möchten häufiges, unmittelbares Feedback, vor allem informell im Arbeitsalltag. Ältere Führungskräfte geben eher selten und formeller Rückmeldung – oft aus Zeitmangel.

Anforderungen an Führung:

Jüngere Ärzte/innen erwarten mehr Dialog, Erreichbarkeit und Coaching durch Vorgesetzte; sie fühlen sich auch schlecht auf Führungsaufgaben vorbereitet. Verbreitet ist der Wunsch nach Mentoring und weniger „Learning by Doing“ unter Stress. Ältere Ärzte/innen erleben zwar steigende Kommunikationsanforderungen von Seiten der Jüngeren, nehmen sich jedoch nicht die Zeit dafür.

Die jungen Ärzte/innen kritisieren, dass das System offensichtlich „so bleiben soll, wie es ist“, ohne Vision oder Weiterentwicklung.


ABER: sie wollen etwas dagegen tun….

Schon seit einiger Zeit tritt das Bündnis Junge Ärzte/innen (BJÄ) mit 23 Fachverbänden als Reformkraft im Gesundheitswesen auf. Das Bündnis positioniert junge Ärzte/innen gegen Klischees wie: „Eigene Freizeit ist wichtiger als Patientenversorgung“ und arbeitet aktiv an strukturellen Reformen und setzt Change-Impulse:
  • Veröffentlicht Positionspapiere und führt Studien durch
  • Baut Dialogformate auf (z. B. „Zukunftsvision 2030“, Dialogforum junger Ärzt*innen)
  • Kooperiert eng mit der Bundesärztekammer, um Veränderungen in die Selbstverwaltung zu tragen
  • Tauscht auf Vernetzungsplattformen Visionen, Erfahrungen und Strategien für ein modernes Gesundheitssystem aus

Vieles steht sicher noch am Anfang…. Aber das stimmt mich wirklich hoffnungsvoll!
Grundlegende Veränderungen werden sich erst im Lauf der Zeit ergeben – wenn sich die Transformationen auch in den Lehrplänen niederschlagen. Da lohnt es sich mal genauer hinzuschauen. Wie wird die junge Generation auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet?

23 März 2026

Ärzt*innen -

digitale Aus- und Weiterbildung

Beim letzten Mal ging es um den Veränderungsdrang der jungen Ärzt*innen – aus Sorge vor Stillstand.


Die jungen Ärzte/innen kennen keine Welt ohne Internet, sie präferieren visuelle Medien und kurze Lernmodule. Sie sind sehr technologie- und KI-affin; Sie bevorzugen Multimedia, kurze Nachrichten, Emojis, Videos. Sie arbeiten und lernen gern mobil, ortsunabhängig und mit Micro-Learning.


Aber fallen diese Skills der jungen Generation auf fruchtbaren Boden, wenn es um die Aus- und Weiterbildung geht? Und: Werden die Erfordernisse eines zunehmend digitalen Gesundheitssystems mit explodierendem medizinischem Wissen entsprechend gelehrt und gelernt?

Die jungen Ärzte/innen sind der Ansicht, dass Digital Health Teil des obligatorischen Curriculums an den medizinischen Fakultäten sein und früh im Berufsleben gelehrt werden sollte, denn Kompetenzen seien wichtiger als reines Wissen. Diese umfassen in erster Linie:

Digital und Data Literacy:

Umgang mit medizinischen Informationssystemen

Verständnis von Datenqualität und ‑sicherheit

Interpretation digital erhobener Gesundheitsdaten



Telemedizin und digitale Versorgung:

Telemedizinische Konsultationen durchführen oder simulieren

Digitale Arzt‑Patienten‑Interaktion üben

VR/ AR, Simulation, Robotik



KI‑Kompetenzen:

Grundlegendes Verständnis algorithmischer Entscheidungslogiken

Einsatz von Entscheidungsunterstützungssystemen

Umgang mit Bias, Haftung und ethischen Fragen



Auch die digitale Grundarchitektur des Gesundheitswesens sollte curricular vermittelt werden: ePA, eRezept, Telematikinfrastruktur.

Doch jetzt kommt das große ABER:

Digitalisierung spiele laut Studierenden in der aktuellen medizinischen Ausbildung eine eher untergeordnete Rolle. Sind Angebote vorhanden, stehen diese oft nur einer bestimmten Anzahl an Studierenden zur Verfügung. Das Erlernen digitaler Kompetenzen liege aktuell eher in der eigenen Verantwortung der Mediziner, etwa durch Webinare.


“Wir brauchen fünf Jahre für einen nationalen Kompetenz-basierten Lernzielkatalog (NKLM), dann braucht’s fünf Jahre, bis die neue Approbationsordnung startet und anschließend sind die Ärztinnen und Ärzte erst sechs bis sieben Jahre später mit dem Studium fertig. 15 Jahre Zeit, um zu reagieren, ist leider viel zu lang.“

(Prof. Dr. med. Martin Fischer, Uni-Klinikum München)

Schade, denn Instrumente wie digital orientierte Curricula, Weiterbildungsverträge und regelmäßige Weiterbildungsgespräche führen das Medizinsystem nicht nur auf das notwendige digitale next level, sie sind auch mit einer geringeren psychosozialen Arbeitsbelastung der jungen Ärzte/innen assoziiert.


Fazit: Gute medizinische UND digitale Ausbildung führen zu einem moderneren Gesundheitssystem, zu mehr Zufriedenheit bei den jungen Ärzten/innen und damit zu einer besseren medizinischen Versorgung…