Informationen für Befragte

Sie wurden um ein Interview gebeten.

Informationen für Befragte

Sie wurden von einem unser Interviewer kontaktiert und gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen. Nun haben Sie Fragen zu unserem Unternehmen und zum Datenschutz. In diesem Zusammenhang haben wir für Sie einige relevante Informationen zusammengestellt. Kontaktieren Sie uns, falls wir an dieser Stelle nicht alle Ihre Fragen beantworten konnten.

Erklärung zum Datenschutz und zur absoluten Vertraulichkeit Ihrer Angaben bei Interviews
Das IFAK Institut arbeitet nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und allen anderen datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Ihre Teilnahme an unseren Umfragen ist freiwillig. Bei Nichtteilnahme entstehen Ihnen keine Nachteile. Es ist selbstverständlich, dass alle Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes eingehalten werden.

Unser nach §4f BDSG eingesetzter Datenschutzbeauftragter ist Herr Gerd Sopp. Er kontrolliert die Einhaltung des BDSG und anderer Vorschriften zum Datenschutz. Fragen zum Datenschutz bei unseren telefonischen Umfragen und zu unserer Datenschutzerklärung richten Sie bitte direkt an unseren Datenschutzbeauftragten:

Gerd Sopp
Datenschutzbeauftragter

Methods & Quality Control
Tel: +49 6128/747-0
E-Mail: info(at)ifak.com

IFAK unterstützt die Initiative für Markt- und Sozialforschung e.V., die sich für die Bekanntmachung von Sinn und Nutzen der Marktforschung in der Bevölkerung einsetzt. Die Initiative Markt- und Sozialforschung ist eine Kommunikationsinitiative der Marktforschungsverbände ADM (Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.) und BVM (Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V.) mit Unterstützung der DGOF (Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V.). Zur Initiative für Markt- und Sozialforschung

Wir beantworten hier die häufigsten Fragen

Der Begriff Markt- und Sozialforschung fasst verschiedene Forschungsbereiche wie Markt- und Sozialforschung, Politikforschung und Wahlforschung zusammen. Sie alle arbeiten mit denselben, wissenschaftlich anerkannten Methoden, lediglich die Inhalte der Forschungsbereiche unterscheiden sich.

Systematisch erforschen sie verschiedene Bereiche von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Auch über die Verhaltensweisen und Motivationen der Institutionen, Gruppen und Personen, die in diesen Bereichen handeln, will Markt- und Sozialforschung mehr erfahren. Die Markt- und Sozialforscher sammeln Informationen über Märkte und Bevölkerungsgruppen, über wirtschaftliche, soziale und soziopsychologische Tatbestände, Zusammenhänge und Entwicklungen.

Sie können bei Unternehmen, Verbänden, Politik, Markt- und Sozialforschungsinstituten oder Hochschulen angestellt oder selbstständig tätig sein.
Markt- und Sozialforschung erfolgt auf eigene Initiative der Forscher oder im Auftrag von Wirtschaftsunternehmen, Verbänden und Politik. Diese möchten wissen, was die Bedürfnisse ihrer Kunden oder der Bevölkerung sind, um diesen angemessene Produkte, Dienstleistungen oder Politik zu bieten. So erhält potentiell jeder aus der gesamten Bevölkerung ein Mitspracherecht, wenn er bereit ist an Befragungen teilzunehmen. Wer bei einer Befragung antwortet, kann dadurch Einfluss auf Entscheidungen von Unternehmen, Politik und Wirtschaft nehmen!

Kennzeichen von Markt- und Sozialforschung sind Wissenschaftlichkeit, das Verbot, forschungsfremde Tätigkeiten mit Markt- und Sozialforschung zu verbinden, sowie die Gewährleistung von Anonymität und Datenschutz. Kernmerkmal ist, dass die Antworten nur in anonymisierter Form ausgewertet werden dürfen, also so, dass kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich ist.

Für die verschiedenen Aufgabenstellungen der Markt- und Sozialforschung ist – abhängig vom konkreten Untersuchungsthema – eine bestimmte Gruppe von Menschen relevant. Dies kann die gesamte Bevölkerung ebenso sein wie Teilgruppen, beispielsweise Hobbyköche, Studenten oder die Käufer eines bestimmten Produkts. Diese jeweils relevante Gruppe bezeichnet man als Grundgesamtheit.

  • Beispiel: Bei einer Umfrage zur Zufriedenheit mit einer bestimmten Automarke sind für die Forscher die Menschen relevant, die diese Automarke fahren. Bei einer Wahlumfrage sind alle Wahlberechtigten dieser Wahl als Grundgesamtheit wichtig.

Für Umfragen kann leider meist nicht die ganze Grundgesamtheit befragt werden. Deshalb wird, sozusagen stellvertretend, nur ein Teil der Gruppe befragt. Diesen Teil nennt man Stichprobe. Die Stichprobe muss bestimmte Kriterien erfüllen, damit die Ergebnisse auf die Grundgesamtheit übertragen werden können und „repräsentativ” sind.

Wenn man also einer Grundgesamtheit angehört, die für eine Frage relevant ist, kann es passieren, dass man zufällig durch mathematisch-statistische Auswahlverfahren für die Stichprobe ausgewählt wird. Deshalb kann grundsätzlich jeder für eine Umfrage zu Markt- und Sozialforschungszwecken ausgewählt werden, bleibt dabei aber völlig anonym.

Manchmal ist es für Befragte nicht einfach zu erkennen, ob sie für eine echte Umfrage zu Markt- und Sozialforschungszwecken oder eine getarnte Verkaufsaktion angesprochen werden. Das gilt insbesondere, wenn die Befragungen telefonisch stattfinden. Es gibt ein paar Merkmale, an denen man erkennen kann, dass man wirklich um die Teilnahme an einer Umfrage gebeten wird. Dann ist eine Teilnahme unbedenklich, denn mit den erhobenen Daten wird sorgfältig umgegangen.

Bei Markt- und Sozialforschung sind die Interviewer verpflichtet

  • Rückfragen der Angerufenen zu beantworten
  • Auf den Schutz der Anonymität der Befragten hinzuweisen
  • Das Institut/den Forscher zu nennen
  • Auf Anfrage eine Rückrufnummer anzugeben, unter der man überprüfen kann, wer anruft

Grundsätzlich gilt: Legt der Anrufer auf Nachfragen auf oder wird ein Interviewer auf der Straße unwirsch, wenn die Befragten zum Beispiel nochmals das Institut der Umfrage erfahren möchten oder eine Rufnummer, um sich abzusichern, oder werden Rückfragen nicht oder nur ausweichend beantwortet, dann handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine echte Umfrage zu Forschungszwecken.

Bei einer telefonischen Befragung werden die Telefonnummern entweder nach einem mathematischen Zufallsverfahren von einem Computer erzeugt und automatisch angerufen oder zum Beispiel bei einer Kundenbefragung als zufällige Stichprobe aus einer Adressliste gezogen. Dies geschieht also unabhängig von Telefonbüchern.

Ob der Angerufene tatsächlich für die Stichprobe geeignet ist (vergleiche „Warum werde ausgerechnet ich ausgewählt?“), muss daher oft zu Beginn des Interviews in den ersten Fragen ermittelt werden. Daher ist es möglich, dass Sie für eine Marktforschungsbefragung angerufen werden und dennoch das eigentliche Interview nicht zustande kommt, da sich herausstellt, dass Sie nicht für die Stichprobe in Frage kommen.

Marktforscher sind an Meinungen interessiert, jedoch nicht daran, die geäußerten Meinungen einzelnen Personen zuordnen zu können. Zusätzlich zu den gesetzlichen Auflagen haben sich die Marktforscher im ICC/ESOMAR-Kodex und mit nationalen Richtlinien selbst verpflichtet, die Anonymität sowohl der Befragten als auch der Auftraggeber zu schützen. Dies ist wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Forschungsarbeit – aus rechtlicher Sicht, aber auch weil Menschen nur aus dieser Sicherheit heraus bereit sind, ihre ehrlichen Meinungen mitzuteilen.

Markt- und Sozialforschungsdaten dürfen nur so ausgewertet werden, dass kein Rückschluss auf einzelne befragte Personen möglich ist. Personenbezogene Daten werden auf keinen Fall weitergegeben. Die Adressdaten und die Antworten auf die Fragen werden getrennt voneinander und entsprechend sicher aufbewahrt. Die Adressdaten werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt vernichtet.

Auch bei telefonischen Befragungen gewährleisten die Marktforscher Anonymität der befragten Personen über den Datenschutz hinaus.

Viele Menschen wurden schon einmal am Telefon gebeten, ein paar Fragen zu beantworten. Am Ende des Gesprächs wurde dann etwas zum Verkauf angeboten (Lotterie-Lose, Zeitschriftenabonnements usw.). Das ist keine Markt- und Sozialforschung, denn für diese gilt ein Verbot, Umfragen mit forschungsfremden Tätigkeiten (zum Beispiel Verkauf) zu verbinden.

Bei Markt- und Sozialforschung wird strikt darauf geachtet, dass Anonymität und Datenschutz der Befragten und der Auftraggeber gewahrt bleiben. Dies ist der wesentliche Unterschied zum Verkauf: Markt- und Sozialforscher schützen konsequent die Anonymität der Befragten. Es werden keine Einzelinformationen oder Daten auf Personenebene an Dritte weitergegeben und es wird nichts verkauft.

Ziel ist nicht wie im Direktmarketing, Informationen über Einzelne zu erlangen, um besser verkaufen zu können, sondern Ziel der Markt- und Sozialforschung ist es, allgemeingültige Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen. Die Basis dafür ist eine ausreichend große Menge von Einzelantworten, die zusammengeführt verallgemeinerte Aussagen ermöglichen.

Markt- und Sozialforschung wertet die erhobenen Daten mit wissenschaftlichen Methoden aus, d. h. nachvollziehbar, wiederholbar und objektiv, da die Institute sich der Wissenschaftlichkeit verpflichtet fühlen. Markt- und Sozialforscher suchen verallgemeinerungsfähige Erkenntnisse, um beispielsweise Produkte zu verbessern. Die Grundlage für solche Erkenntnisse ist eine ausreichend große Menge von Einzelantworten (vergleiche. „Warum werde ausgerechnet ich ausgewählt?“).

Unabhängig von der Erhebungsmethode wird zuerst anonymisiert, d. h., alle personenbezogenen Daten werden von den Antworten getrennt. Erst danach verarbeiten die Marktforscher die gesammelten Daten weiter.

Nach wissenschaftlichen Regeln werden die Daten zu Ergebnisgruppen zusammengefasst. Statistische Methoden und spezifische Computerprogramme unterstützen die Forscher in der Auswertung. In einem Bericht werden die gewonnenen Ergebnisse dargestellt und interpretiert.

Bei allen einzelnen Schritten wird darauf geachtet, dass Anonymität und Datenschutz der Befragten und der Auftraggeber gewahrt bleiben.

Leider kommt es immer wieder vor, dass die Aussage „Wir machen eine Umfrage“ nur als Vorwand dafür benutzt wird, Menschen beispielsweise am Telefon Produkte und Dienstleistungen ungefragt zum Kauf anzubieten (sogenannte Cold Calls). Dieses Verhalten hat die Markt- und Sozialforschung in Deutschland inzwischen erheblich belastet. Wenn Ihnen dies geschehen ist, freuen wir uns, wenn Sie es uns mitteilen. Wir werden in dem Fall gerne die zuständigen Stellen einschalten. Je mehr Sie über einen solchen Anruf sagen können, umso besser (Datum und Uhrzeit des Anrufes, angerufene Telefonnummer, ausgehende Telefonnummer, Name des Anrufers, Firma, die in dem Telefonat genannt wurde, Inhalt des später unterbreiteten Kaufangebotes).

Initiative Markt- und Sozialforschung
Breite Str. 24, 13187 Berlin
Telefon +49-30-499074-20
Telefax +49-30-499074-21
info(at)deutsche-marktforscher.de

Weitere Informationen über Markt- und Sozialforschung in Deutschland und die „Initiative Markt- und Sozialforschung“ finden Sie im Internet unter: www.deutsche-marktforscher.de.